Donnerstag war Broilers-Tag. Natürlich nicht nur, weil die Düsseldorfer nach drei Jahren wieder zurück in Freiburg waren, sondern weil wir dieses Mal vorab unsere Fragen stellen durften. Nach dem Interview ging es also direkt in den Konzertmodus über. Die Vorband hatten sich die Broilers direkt aus dem Ruhrpott mit eingetütet.

Los ging es pünktlich um 20 Uhr mit Emscherkurve 77,, die natürlich perfekt ins Vorprogramm der Broilers passten. Musikalisch liegen beide nah beieinander, wobei die Oberhausener noch mehr Punkrock in ihre Songs einfließen lassen. Die vorderen Reihen der Sick Arena ließen sich schon darauf ein, während im restlichen Bereich eher brav zugehört wurde. Das Eis in Freiburg war nicht das dünnste an diesem Donnerstag, aber als zum Schluss des Sets Rosen von der Bühne verteilt wurden, waren die Leute am Start.

Danach ging es mit dem Hauptact weiter: Broilers. Wie bereits erwähnt, ist der letzte Auftritt der Düsseldorfer nun schon drei Jahre her und der neue Output „(SIC!)“ hat auch schon wieder ein paar Tage auf dem Buckel. Das Publikum war trotzdem gespannt wie ein Flitzebogen. Ein großer Banner verdeckte die Bühne und klassisch startete das Set mit dem Song „zurück zum Beton“. Das habe ich mittlerweile nämlich auch mitbekommen, dass dieser Song der Standard-Opener ist. Daher muss man auch davon ausgehen, dass ich vor drei Jahren Bullshit erzählt habe. Naja, hat ja keiner gemeckert…

In der letzten Review habe ich bereits die grafische Raffinesse hervorgehoben und auch dieses Mal wurde über Hintergrund-Projektionen extrem viel Stimmung erzeugt. Das Highlight: Während die Broilers den neuen Song „Ihr da oben“ gespielt haben, lief im Hintergrund die Collage aus den Fotos, die Fans einschicken konnten. Super Geste, die fast schon Gänsehaut-Stimmung hervorgerufen hat. Neben den Bandklassikern gab es mit „Meine Familie“, „Bitteres Manifest“ und dem eben genannten Song einen Schwung aus dem neuen Album, das wieder wesentlich aggressiver daher kommt. Das gefiel augenscheinlich nicht nur mir deutlich besser.

Auf der Bühne wurden die Broilers zusätzlich noch von Bläsern unterstützt und während des Sets gab es so eine Art Stadionrock-Moment, bei dem es ein kleines Solo-Battle gab – kann man mögen oder nicht. Was sicherlich gemocht wurde: Die Spiellänge war sehr ausgedehnt, die Band hatte sich alle Zeit gelassen, wirklich alle Hits auszupacken und in Kontakt mit dem Publikum zu treten. Zugaben gab es auch noch obendrauf und so war es auch dieses Mal wieder ein erfolgreicher Zwischenstopp im Breisgau.

Weitere Fotos vom Konzert gibts bei trvelove.

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