Deadends & More

In dieser Woche wollten es Lucky Booking aber gewaltig wissen: Drei Konzerte gab es innerhalb von vier Tagen und an diesem Donnerstagabend waren alte Bekannte in der Stadt: Snareset. Die Jungs hatten bereits im Sommer mit The Flatliners gezockt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dieses Mal hatten sie Verstärkung in Form von Deadends aus Österreich mit an Bord.

Los ging es direkt mit Snareset. In der letzten Review hatte ich sie direkt mit The Flatliners verglichen und auch dieses Mal verstärkte sich dieser Verdacht von Hookline zu Hookline. Neben Songs von der 2015er-Platte „Back To Where We’ve Never Been“, gab es dieses Mal auch neues Material. Nun gut, vielleicht auch schon das letzte Mal, aber da kannte ich die Band ja noch nicht. Hier gibt es auf jeden Fall den neuen Track „Awake“ zum Anschauen:

Snareset haben auf jeden Fall mal wieder das geliefert, was ich beim letzten Mal schon beeindruckend fang: Schnelle Songs, große Melodien, sehr viel Bühnenakrobatik und rotzige Vocals. Zum Schluss gab es noch das Taylor-Swift-Cover „Shake It Off“, bevor es mit der Hauptband weiter ging.

Deadends aus Graz waren als Nächstes an der Reihe. Leider war das Konzert sehr schlecht besucht, was für mich als Besucher jedoch immer recht spannend ist: Denn hier zeichnet sich immer recht deutlich ab, wer den ganzen Aufwand wegen der Musik selbst betreibt. Wenn die Band nachher auf der Bühne steht und den Bewegungsradius von Rainer Calmund imitiert, wird es für beide Parteien anstrengend. Deadends haben es auf jeden Fall krachen lassen, auch wenn es zwischendrin mal Probleme mit der PA gab, konnte man dem Quartett den Spaß deutlich anmerken. „Die Mikros gehen nicht? Dann lasst doch mal ein bisschen jammen!“ Das war nicht nur amüsant, sondern auch nicht schlecht zum Anhören. Natürlich war auch der Rest top. Hier kann ich euch einen kleinen Ausschnitt zum neuen Song „Trails“ um die Ohren hauen:

Fazit: Diese beiden Bands passen wirklich gut in einen Tourbus, denn musikalisch bewegten sich beide Kapellen im selben Genre-Bereich. Beide Sets waren top, auch wenn das große Publikum leider ausblieb. Ich würde sagen ihr kommt beide noch mal zurück, dann kann Freiburg zeigen, dass das besser geht. Deal?

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