Deez Nuts & More

Wieder einmal hatte Desaster Booking eine Band ins Crash gelockt, die gerade ziemlich gehypt wird: Deez Nuts. Support gab es von Insanity aus der Schweiz und Words Of Revolt aus Offenburg. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Words Of Revolt dürfte den meisten, die sich ab und an mit unserem Amplifier beschäftigen, ein Begriff sein. Es existiert auch bereits eine Review zu einer Show des Fünfers und mehr ist den Worten von damals nicht hinzuzufügen. Das Crash nahm die Songs von Words Of Revolt gut an und applaudierte fleißig.

Up next: Insanity aus der Schweiz. Ich hatte noch nie von der Band gehört und war überrascht, was kommen sollte. Keine Ahnung warum, aber irgendwie hatte ich sie Metal-lastiger eingeschätzt. Ob es am Namen liegt? Keine Ahnung. Jedenfalls passte die Mucke der Schweizer extrem gut ins Vorprogramm von Deez Nuts. Hardcore, gespickt mit viel Flow und auch der Hip-Hop-Einfluss war nicht nur aufgrund des Biggie-Shirts des Sängers zu erkennen. Die Combo war zusätzlich extrem gut eingespielt und auch in den Vocals gut abgestimmt. Das kam sehr professionell rüber und hat auch richtig Laune gemacht. Sänger Tobias gehört übrigens zu der Gattung Frontmann, die vermutlich nach Kilometergeld abgerechnet werden. Hut ab für den konstanten Bewegungsradius!

Warum ich die Band bisher noch nicht kannte? Keine Ahnung. So schnell werde ich Insanity aber nicht mehr aus den Augen verlieren. Gut ausgesucht Desaster Booking!

Nach der nächsten Umbaupause und dem nächsten Bier gab es dann Deez Nuts in bekannter Manier auf Ohren und Augen. Wie schon im Intro erwähnt, sind die Australier in der Szene ja ziemlich präsent und haben an diesem Freitagabend ihre sechs Wochen lange Sommertour eröffnet. Erst vor Kurzem hat die Band mit „Binge & Purgatory“ ihr fünftes Studioalbum auf den Markt gebracht und natürlich auch ein paar neue Songs am Start gehabt. Es ging direkt mit den neuen Klängen zum Track „Purgatory“ los, das Publikum kam langsam aber sicher in Fahrt und startete die ersten Stagedives. Danach folgte ein bunter Mix aus DN-Klassikern à la „Shot After Shot“ oder dem bekanntesten Song der Band „Band Of Brothers“. Jeder kam auf seine Kosten.

Ich hatte das Gefühl, dass die Besucher an diesem Abend etwas härter zu knacken waren, als sonst. Die Band hatte aber sichtlich Bock und der Funke sprang irgendwann komplett auf das Publikum über, sodass Sänger JJ sein Mikro des Öfteren in der Crowd versenken konnte. Nach einigen Songs wie „I Hustle Everyday“, „Face This On My Own“, „Stay True“ und dem neuen „Commas & Zeros“ war es dann auch schon wieder vorbei. Aber natürlich ließ es sich die Band nicht nehmen, nochmal für eine Zugabe auf die Bühne zu kommen.

Danke an Desaster Booking für die nächste spannende Band in Freiburg. Ich habe Deez Nuts nun schon das zweite Mal gesehen und je mehr ich die Mucke mit ihrem speziellen Mix aus Hardcore, Punk und irgendwie auch Hip-Hop höre, desto mehr komme ich auf den Geschmack.

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