Gewohnheitstrinker & More

Und weiter geht das neue Jahr mit der nächsten Show: Die Gewohnheitstrinker luden zum Tanz und haben sich in Form von zwei Supports Verstärkung gesucht, um den Abend ordentlich zu gestalten.

Direkt von Beginn an machte sich der Bandname „Gewohnheitstrinker“ bemerkbar, denn als ich gegen viertel vor neun den Walfisch betrat, war die Bude wirklich schon gerammelt voll, und die Wartezeiten an der Theke hätte man fast wie im Europapark ausschildern können: „ Ab hier 10 Minuten Wartezeit“. Aber gut, es gab ja auch noch andere Dinge als Bier…

…Zum Beispiel den Opener Brutal Bravo, die das erste Mal in dieser Formation aus ihrem Proberaum gekrochen kamen. Bei genauerem Hinsehen konnte man einen leichten Hauch von „Freiburg-Best-Of-Band“ mit Mitgliedern von eben oben genannten Gewohnheitstrinkern und Backslide erkennen. Um Licht ins Dunkel zu bringen: Ole Paukenschlag – Vocals (normalerweise Drums bei G.), Tomme Tomrich (G.) – Bass, Karl Kahl – Gitarre (G.), Flo Lupus (B). Für den ersten Auftritt war das auf jeden Fall eine solide Vorstellung und hat man bemerkt, dass die vier nicht das erste Mal auf der Bühne stehen. Die Vocals von Ole kommen nämlich dermaßen rotzig daher, dass ich auch mal den ein oder anderen Spickzettel auf der Bühne vergessen will. Ich bin gespannt, was noch kommt von Brutal Bravo.

Danach ging es mit Drinking Squad weiter. Und hier muss ich direkt schonmal anmerken, das die mich wirklich beeindruckt haben! Nicht nur, weil ich bis dato nie von der Band gehört hatte, geschweige denn gar nicht mitbekommen habe, dass sie spielen. Musikalisch war das einfach richtig guter Streetpunk, auch wenn der Sound den ganzen Abend nicht wirklich gut abgemischt war. Gute Basslines, richtig gute Stimme und tight im Zusammenspiel plus der Gitarrist gewann eindeutig den „Longest-Male-Hair-Of-The-Evening“-Award. Meine Lieblingsnummer von Drinking Squad: Where I belong. Jaja, nicht auf Grund des Titels, aber der Song blieb mir wirklich den ganzen Abend im Ohr. Absolut empfehlenswert, hört da auf jeden Fall mal rein.

Last but not least: Gewohnheitstrinker. Ich vermute mal, dass fast jeder, der die Mucke hört und fleißig Konzerte besucht, die vier Herren aus Freiburg schonmal live gesehen hat. Das Publikum war auf jeden Fall auf der Kenner-Seite, denn die Band hat gefühlt keine einzelnen Songs gespielt, sondern eine einstündige Mitgröhl-Hymne zelebriert, bei der viel Bier durch die Gegend sprudelte, viele Fäuste in den Himmel gestreckt wurden und so mancher Zuhörer heiser nach Hause ging. Anders, bzw. besser kann ich das nicht beschreiben. Schaut euch am besten die Bilder hier an, die dieses Mal von Thomas Gröschel Fotografie kommen, die skizzieren den Abend mehr als gut.

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