Scheissediebullen & More

Wieder einmal gab es eine CD-Release-Party im White Rabbit. Dieses Mal hieß die Band Scheissediebullen und die Erwartungen waren sehr hoch, nachdem ich gesehen hatte, zu was das Publikum in dieser Location fähig ist. Doch dazu später mehr.

Los ging es mit der Supportband Fatal Brutal aus Offenburg, die gegen 22:15 Uhr die Gitarren einstöpselten und direkt loslegten. Das Quintett, bestehend aus Sängerin, zwei Gitarristen, Bass und Gitarre, existiert erst seit November 2015 und hatten bei dieser Show das erste Mal ihre frisch gepressten EPs mit im Gepäck. Musikalisch merkte man der Punk-Combo deutlich an, dass sie noch nicht lange zusammenspielen, nach und nach konnten Fatal Brutal jedoch immer mehr Besucher für sich gewinnen. Sängerin Pony hatte während des Sets übrigens das Problem, sich zwischen Dosenbier in der einen, und Mikro in der anderen Hand entscheiden zu müssen. Wie würdest Du Dich entscheiden?

Weiter ging es mit Scheissediebullen und die legten mit dem ersten Akkord auch gleich richtig los. Das Publikum hatte Bock, pogte sich um Kopf und Kragen und beim Stagediven konnte man ab und an schon mal den Überblick verlieren.

Scheissediebullen sind meiner Meinung nach DIE Politpunkband unserer Region, und auch wenn die neue Platte „Anwohner raus!“ gut klingt, legen die vier Freiburger live noch mal eine gewaltige Schippe obendrauf. Drei Hauptgesänge und einmal Background Vocals sieht man sehr selten, ihr habt hier aber eine Möglichkeit, kurz in den Abend reinzuschauen:

Der Vorab-Release des neuen Long-Players namens „Frauke Petry, Hurensohn“ wurde von der anwesende Pogo-Meute sichtlich gefeiert und ich muss gestehen, obwohl ich den Track erst drei bis vier Mal angehört habe, kam mir das Riff zu Beginn des Songs gleich wieder bekannt vor. Weitere Songs im Set waren „Anwohner raus!“ (Opener), „Wiehre“ und der quasi altbekannten Klassiker „Scheissediebullen“.

Das war eine sehr schöne Sause mit super Publikum sowie einer schweißtreibenden Hauptband, die alle Erwartungen an diesem Freitagabend erfüllt hatte. Daumen hoch!

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