Schmutzki & More

Meine Herren, haben wir wirklich seit zwei Monaten keine Review mehr veröffentlicht? Shame on us! Schmutzki haben uns wieder aus unserem Schneckenhäuschen gelockt, denn das Stuttgarter Trio ist seit mehr als zwei Jahren in aller Munde und das Jazzhaus hatte auch Wind davon bekommen.

Los ging es mit Deserteur Schumann. Wie bitte? Richtig gehört. Vor gut zwei Jahren hatten wir das letzte Mal das Vergnügen diese Freiburger Band live zu sehen. Danach wurde es sehr ruhig und aus dem Nichts gab es nun das große Comeback! Der letzten Review der Band ist eigentlich wenig hinzuzufügen. Ab und an merkte man Deserteur Schumann zwar an, dass sie zwei Jahre abstinent waren, trotzdem hat das nicht nur dem Publikum Spaß gemacht, sondern auch sichtlich der Band.

Wer ist Schmutzki? Wir sind Schmutzki! Zugegeben: Das Jazzhaus war nicht so prall gefüllt wie zum Beispiel bei Tremonti oder Itchy Poopzkid, aber die Stimmung war auf dem selben Level. Bereits zwischen den Bands gab es schon die ersten Sprechgesänge des „Schmutzki Mobs“ und als die Band dann schließlich auf die Bühne kam, gab es kein Halten mehr. Jeder hat mittlerweile sicher auch schon die knallroten Shirts der Band auf irgendeinem Festival gesehen!? So hat man ungefähr ein Bild, wie es im Jazzhaus an diesem Samstag aussah. Zu meiner Verwunderung waren sehr viele Kiddies mit ihren Eltern vor Ort. Irgendwie hatte ich mit solch einem jungen Publikum nicht gerechnet, aber gut. Man lernt ja nie aus.

Zum Mitsingen gab es für das gesamte Publikum auf jeden Fall genug Gründe: Ob vom aktuellen Album „Spackos Forever“ der Opener „Hey Haters“, „BÄM“ von der letzten Scheibe oder der Bandklassiker „Backstage“, die meisten Zuschauer dürften heiser nach Hause gegangen sein, denn kein Schmutzki-Hit wurde ausgelassen.

Zwischenrein gab es immer wieder sehr eindeutige Ansagen gegen diese hässliche Partei, die mit dem Buchstaben „A“ beginnt und gegen das ganze Nazipack, das sich dahinter versteckt. So muss das sein!

Zu guter Letzt durften natürlich ein paar Zugaben nicht fehlen und so konnte man den Abend definitiv als Erfolg bezeichnen. Schmutzki bleiben mit ihrem „Neue deutsche Welle“-Punk und den neuen Songs spannend, auch wenn es mir dabei zu oft um kühle Kaltgetränke geht: Schmeckt mir natürlich auch, muss aber nicht durchgehend der Inhalt sein. „Also sag mir, wer ist Schmutzki? Wir sind Schmutzki!“

Weitere Fotos vom Konzert gibts bei trvelove.

SPREAD
Share on FacebookTweet about this on TwitterGoogle+share on TumblrPin on PinterestEmail to someone

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *