The Casualties & More

Seit 1990 gibt es The Casualties mittlerweile. Ich habe sie das erste und einzige mal live vor 10 Jahren im Walfisch gesehen. Als ich vor einigen Wochen gelesen hatte, dass die New Yorker mal wieder einen Stop im Walfisch einlegen, war relativ schnell klar, dass ich mir das auf jeden Fall reinziehen werde.

Doch los ging’s an diesem Dienstag Abend gegen 21:30 mit dem Local Support Drinking Squad. Das Quartett spielt eingängigen Streetpunk, der auch direkt für ordentlich Bewegung vor der Bühne sorgte. Eingängige Melodien, gute Basslines und eine markante Stimme. Ich muss ehrlich gestehen, dass mir die Jungs aus Lahr Anfang Januar beim Gewohnheitstrinker-Konzert, das ebenfalls im Walfisch statt fand, um einiges besser gefallen haben. Irgendwie war dieses mal hier und da etwas der Wurm drin, was der Stimmung des Publikums jedoch keinen Abbruch bescherte. Vermutlich waren auch einfach die gefühlten 800 Grad, die es zu dem Zeitpunkt schon im Walfisch hatte, kombiniert mit ein paar technischen Problem Schuld daran.

Nach einer kurzen Umbaupause ging’s dann auch direkt mit The Casualties weiter. Zum Intro stellte sich Sänger Jorge direkt ein Pulle Astra auf Ex rein und dann ging es auch direkt rasant los. Das erste Mal wurde ich im Jahr 2004 auf die New Yorker aufmerksam, als sie mit ihrem Song „tommorrow belongs to us“ auf dem Warped-Tour Sampler vertreten waren. Daraufhin hatte ich mir direkt das Album „on the frontline“ als auch dessen Vorgänger „die hards“ organisiert. Mittlerweile haben die Jungs 13 Alben veröffentlicht von denen sie an diesem Abend in Freiburg die besten Songs rausballerten. Wie immer volle Möhre und mit viel Bier. Der sehr gut gefüllte Walfisch feierte die US-Punks und gröhlte fleißig zu den Songs mit. Auch vom aktuellen Release „chaos sound“ gab es einige Kostproben zu hören. Zwischen den Songs gab es eine kurze Stand-Up Comedy Einlage von Gitarrist Jake, Sänger Jorge stimmte zu La Cucaracha ein und eine runde Chickenfight im Publikum wurde ebenfalls gezockt, wovon der Gewinner sich ein Shirt am Merchstand aussuchen durfte. Nach einer guten Stunde wurde das Konzert dann mit dem Song „we are all we have“ beendet, zu dem die Crowd nochmal alles aus sich rausholte und lautstark mitsang. Alles in Allem ein geiler Konzert-Abend der für den ein oder anderen Ohrwurm auf dem anschließenden Heimweg sorgte.

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