Wake The Dead & More

Once again war die KTS der „place to be“, und wie könnte man das Wochenende an diesem Donnerstag Abend besser einläuten, als mit drei Hardcore Bands aus Deutschland und Frankreich?

Los ging es direkt gegen 21:45 Uhr mit Golem aus Tuttlingen. Die vier-köpfige Band verpackt Hardcore mit vielen Oldschool/90’s Elementen und im Publikum zeigte sich bereits von Beginn an viel Bewegung. Die Vocals waren leider mehr als schlecht zu verstehen. So konnte man während der Show quasi nichts verstehen und auch die Aufnahmen der Band bringen nicht mehr Licht ins Dunkel. Da sollte dringend noch dran gefeilt werden. Die Einstellung der Band benötigt allerdings keine Verbesserungen, denn die Jungs machen sich Stark gegen Flüchtlingshetze und spenden den Erlös von ihrem Shirt an hilfsbedürftige Organisationen! Hut ab dafür!

Als nächstes waren Selfish Hate wieder von der Partie. Einzige Änderung zur letzten Review: Basser Flo lag mit 40°C Fieber zu Hause im Bett und wurde schmerzlich im Druck der Band vermisst.

Wake The Dead aus Marseille waren der Headliner des Abends. Da ich ein eingefleischter Comeback Kid Fan bin, hoffte ich, aufgrund des Namens, natürlich auf gewisse Überschneidungen im Sound und wurde nicht enttäuscht. Der Fünfer ist mit den alten Platten eben genannter Band zu vergleichen und verpackte melodische Parts  geschickt mit schnellen Hardcore-Passagen. Zwischendurch sorgte der ein oder andere Breakdown für Abwechslung. Da durften Stage-Dives natürlich nicht fehlen und so wurde vor und auf der Bühne ordentlich getanzt. Sänger Cesar war sichtlich bemüht den Kontakt zum Publikum zu halten und erntete dafür großen Applaus. Wer also eher auf Punk/Hardcore der 90er/2000er steht, sollte bei Wake The Dead auf jeden Fall mal den einen oder anderen Track anhören und das nächste mal dann direkt Live vorbeischauen.

Danke Lucky Booking für den nächsten Geheimtipp! Wake The Dead wird sich bei mir in der nächsten Zeit wohl noch in der einen oder anderen Playlist wiederfinden.

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